Erfolgsjournal: Ziele setzen…und dranbleiben!

written by StefanieBallof 12. Januar 2020
Erfolgsjournal: Ziele setzen…und dranbleiben!

In meinen letzten Blogbeiträgen habe ich euch zum einen über meine Jahres-End-Reflexion berichtet, der ich mich jedes Jahr widme. Danach habe ich euch auch eine kleine Anleitung gegeben, wie ihr euch euer eigenes Vision Board erstellt. Um diese Trilogie nicht unvollständig zu lassen, möchte ich euch abschließend noch meine Methode zeigen, meine Ziele und das, was ich aus meiner Reflexion mitgenommen habe, für das kommende Jahr aufzubereiten. Erfolgsjournal: Ziele setzen…und dranbleiben!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen, ich freue mich über deinen Kommentar in der Box unten!

Erfolgsjournal – was ist das?

Vielleicht warst du schon einmal in der Situation, dass du dir eifrig Ziele gesetzt hast, sie dann aufgeschrieben und…nie wieder angeschaut hast? I get you. Ich weiß genau, was du meinst. Aus diesem Grund habe ich vor ein paar Jahren angefangen, ein sog. Erfolgsjournal zu führen.

Ein Erfolgsjournal ist eine Art Tagebuch, in dem du alles, was deine Ziele betrifft, notierst und dein Leben auf diese ausgerichtet planst. Ein Erfolgsjournal gibt dir die Möglichkeit, Schritt für Schritt nicht nur an dir selbst, sondern auch an deinen beruflichen Zielen oder deinem Business zu arbeiten.

Meist besteht ein Journal aus mehreren Teilen, wie zum Beispiel Zielvisualisierung, Wertedefinition, Glaubenssätze und so weiter. Wie ihr euch vorstellen könnt, gibt es aktuell unzählige Anbieter am Markt, die unterschiedliche Journal-Formate anbieten. Deshalb ist es umso wichtiger, vorab zu schauen, ob das gewählte Format den eigenen Vorlieben entspricht. Denn nur dann bleibt ihr auch wirklich dran! Ich persönlich habe mich durch einige Planer durchprobiert und bin letztendlich beim DRANBLEIBEN-Erfolgsjournal hängen geblieben. Achtung: Dies ist eine unbezahlte Werbung und ich berichte freiwillig von diesem Journal, da ich überzeugt bin.

Das DRANBLEIBEN-Erfolgsjournal kommt in einem handlichen A5-Format daher und unterteilt sich in die Bereiche ZIELE & FOKUS, SELBSTREFLEXION & PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG und ACHTSAMKEIT & SELBSTBEKRÄFTIGUNG.

Das DRANBLEIBEN-Erfolgsjournal

Da ich vor kurzem wieder ein neues Journal begonnen habe, habe ich die Chance genutzt, das schöne, leere Exemplar einmal für euch zu fotografieren und euch einen Überblick darüber zu geben, wie so ein Erfolgsjournal funktioniert.

Aufgrund des Umfangs des Inhalts zeige und erläutere ich hier nicht alle Teile, sondern beschränke mich auf die von mir als besonders wertvoll erachtete.

Werte & Maximen

Nach einer kurzen Einleitung und Einführung in die Grundprizipien des Journals geht es auch schon gleich ans Eingemachte: Werte & Maximen. Laut den Autoren bildet die Definition der eigenen Werte & Maximen eine Art „persönliche Verfassung“ für das zu entwickeln, was dir wichtig ist und auf welchen Prinzipien dein Sein und Handeln beruht. Frage dich:

Was ist dir wichtig? Wofür stehst du? Was sind die Grundlagen deines Tuns?

Nach Wikipedia sind Maximen Leitsätze, die man sich für sein persönliches Handeln im Rahmen des Wertes gibt. Einen ganzen Satz anstelle des einzelnen Wertes im Hinterkopf zu haben, ist nachgewiesen effektiver. Dies könnte dann ungefähr so aussehen:

Wert: Warmherzigkeit
Maxime: Ich gebe anderen liebevolle Gefühle.

So baut sich dann auch die folgende Übung auf und ihr seid gefragt, eure Werte & Maximen zu definieren.

Glaubenssätze

In den nächsten beiden Abschnitten widmen wir uns zunächst den Glaubenssätzen. Glaubenssätze sind unsere Grundannahmen über das Leben, zum Beispiel „Das Leben ist schön!“. Leider sind nicht alle diese Grundannahmen immer positiv und wir sehen die Welt viel zu oft durch eine Brille, die uns mehr schadet, als alles andere (z.B. „Ohne Fleiß kein Preis!“).

Diese sog. negativen Glaubenssätze schränken uns in der Folge ein und machen uns in der Konsequenz unglücklich. Deshalb müssen wir diese in regelmäßigen Abständen überprüfen. Haben wir solche negativen Glaubenssätze entlarvt, gilt es, sie durch positive Glaubenssätze zu ersetzen, um in unsere Kraft kommen zu können. Zum Beispiel:

„Niemand liebt mich.“ wird ersetzt durch „Ich werde geliebt!“

Hier hilft das Journal bewusst, unsere aktiven Glaubenssätze im Auge zu behalten und zu überprüfen, welche wir ersetzen sollten. Das Thema Glaubenssätze wird auch im weiteren Verlauf (z.B. bei den täglichen Reflexionsfragen) immer wieder zum Nachdenken und Überprüfen anregen.

Deine Vision

Als visueller Typ ist der Visions-Teil für mich der Aufregendste. Ich liebe es, meinen kreativen Gedanken freien Lauf zu lassen und mir mein Leben in den buntesten Farben auszumalen. Allerdings fehlt mir oft der Tritt in den Hintern, dies bei meinem Zielen und Träumen zu tun, um dann konkret in die Umsetzung zu gehen.

Der Teil „Vision“ des Erfolgsjournals beginnt erstmal damit, einen großen Schritt in die Zukunft zu machen. Hierbei steht dir frei, welches Datum du dazu wählst. Ich habe mir für mein Journal den 01. Januar 2025 gewählt.

Also steh ich nun am 01. Januar 2025 an der gleichen Stelle und darf mir von dort aus nun eine ganze Reihe von Fragen stellen, wie z.B.:

Welcher Mensch bin ich? Wie fühle ich mich?
Mit welchen Menschen bin ich zusammen?
Was habe ich erreicht und was besitze ich?

Indem du dir mit den Antworten zu diesen Fragen einen für dich erstrebenswerten Zielzustand für das Jahr 2025 aufmalst, überlegst du dir, wo du hin und was du erreichen willst. Ähnlich wie beim gebastelten Vision Board hilft dir also dieser Teil, zu visualisieren, wie deine Zukunft aussehen soll. Gleichzeitig baust du dir damit einen Leuchtturm. Dieser Leuchtturm aus dem (in meinem Fall) Jahr 2025 hilft dir auf dem Weg zu deinem Ziel, solltest du einmal deine Ziele und deine Vision aus dem Auge verlieren.

Wunschzettel und Zieldefinition

Die nächsten beiden Abschnitte des Erfolgsjournals gehen Hand in Hand ineinander über. Im Bereich Wunschzettel bekommst du zunächst die Möglichkeit, in den Bereichen „Körper & Gesundheit“, „Zuhause“, „Beruf & Business“, „Weiterbildung“, „Materielles & Finanzen“, „Erlebnisse“ und „Partnerschaft, Familie & Freunde“ deine Wünsche sprudeln lassen. Notiere hier nach Herzenswunsch, was du dir wünschst – vergiss aber dabei nicht deine Vision – im besten Fall spiegelt diese sich im Wunschzettel wider.

Im nächsten Schritt darfst du dir aus dieser Wunschliste fünf Wünsche raussuchen, die du dann als konkretes Ziel formulieren darfst. Konkret heißt in diesem Fall, dass dein Ziel SMART sein sollte, also:

S pezifisch
M essbar
A ttraktiv
R ealistisch
T erminiert

Wichtig hierbei ist auch, dass du dir zusätzlich zu deinem SMARTen Ziel auch überlegen sollst, wie du dich im Falle des Erreichens entweder belohnen, oder aber im Falle des Nicht-Erreichens bestrafen wirst.

Die tägliche Reflexion

Nachdem du den initialen Coaching-Teil abgeschlossen und deine Werte, Visionen und Ziele definiert hast, geht es an die tägliche Arbeit an deinen Zielen. Und hier kommen wir zum eigentlichen Journal-Teil.

Während alle Bereiche vorher einmalig behandelt wurden, umfasst der Reflexionsteil Seiten für 100 Tage. 100 Tage, an denen du täglich morgens reflektieren darfst. Los geht die Tagesreflexion damit, aufzuschreiben, an welchem Ziel du heute arbeiten wirst. Die Reflexion wird weiter angeleitet durch verschiedene Fragen, wie zum Beispiel:

Welchen drei Personen erzähle ich von meinem Ziel?
Was mache ich heute, um diesem Ziel näher zu kommen?
Wofür bin ich dankbar? Was macht mich optimistisch?
Wie fühle ich mich heute?

Ich würde dir empfehlen, diese Reflexion als feste Tagesroutine am Morgen einzuführen. Sie kostet dich nur 10-15 Minuten deiner Zeit, bringt aber so unglaublich viel. Ich persönlich starte viel gestärkter und motivierter in meinen Tag, wenn ich mir im Vorfeld Zeit für mich und meine Reflexion genommen habe.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogartikel eine kleine Einsicht in meine Journaling-Routine geben. Mir persönlich hilft Journaling ungemein, wenn es darum geht, meinen Tag zu planen, aktuelle Ziele zu verinnerlichen und mir selbst einen kleinen Motivations-Boost zu verpassen.

Zugegeben, ich führe nicht 365 Tage im Jahr Erfolgsjournal. Allerdings weiß ich, dass ich, immer wenn ich einen kleinen Arschtritt und vor allem Konsistenz notwendig habe, das Erfolgsjournal mir genau diesen geben wird.

Wie sieht es bei dir aus? Führst du bereits ein Erfolgsjournal? Dann teile gerne deine Erfahrung mit uns im Kommentarfeld.

Falls du bisher noch kein Journal geführt hast: Könntest du dir vorstellen, damit anzufangen oder habe ich dich sogar dazu inspiriert, eines zu führen? Wunderbar, ich wünsche dir viel Erfolg damit!

P.S.: Unter diesem Link findest du das DRANBLEIBEN Erfolgsjournal – für Ziele, Fokus, Selbstreflexion, Achtsamkeit & persönliche Entwicklung (Disclaimer: unbezahlte Werbung / jedoch Affiliate-Link)

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