Dein IKIGAI – Warum stehst du morgens auf?

written by StefanieBallof 1. März 2020
Dein IKIGAI – Warum stehst du morgens auf?

Wie lautet deine Antwort auf diese Frage? Hast du diese Antwort schon gefunden?

Solltest du noch nicht, oder noch nicht so genau wissen, wofür du morgens aufstehst, dann solltest du auf jeden Fall weiterlesen. Denn in diesem Blogbeitrag geht es um das Thema IKIGAI – das japanische Modell, um den eigenen Lebenssinn herauszufinden.

Du erfährst in diesem Blogbeitrag:

  • Was IKIGAI bedeutet und woher es kommt
  • Wie IKIGAI funktioniert
  • Wie du dein IKIGAI herausfindest

Und damit wir von der Theorie in die Praxis komme, stelle ich dir am Ende des Blogbeitrages noch mein IKIGAI-Workbook zur Verfügung. Dieses wird dich bei der Suche nach deinem IKIGAI unterstützen. Also bleib dran!

Was bedeutet und woher kommt IKIGAI?

Der Begriff IKIGAI stammt aus dem Japanischen und setzt sich aus den Begriffen Ikiru, was so viel bedeutet wie „leben“ und Kai, was so viel bedeutet wie die „Verwirklichung dessen, was man erhofft“, zusammen.

Es gibt im Deutschen keine 1:1 Übersetzung des Begriffs – daher wird in diesem Kontext oft von dem, „wofür es sich zu leben lohnt“ gesprochen. Kurzum stellt IKIGAI also den eigenen Lebenssinn oder das Warum des eigenen Lebens dar.

Als IKIGAI bezeichnen die Japaner die Schnittmenge, oder den „Sweet Spot“ von:

1. dem, worin du gut bist („Talent“)
2. dem, was du liebst („Begeisterung“)
3. dem, was die Welt braucht („Bedarf“)
4. dem, wofür du bezahlt werden kannst („Wert“)

Grafisch gesprochen sieht das Modell dann so aus:

Das IKIGAI-Modell
Das IKIGAI-Modell

Wie kann ich nun mein IKIGAI herausfinden?

Das klang bisher ja echt cool, aber du fragst dich wahrscheinlich jetzt, wie du vorgehen musst, um dein Warum, dein IKIGAI zu finden, oder?

Schritt 1: Beleuchte die Basisbereiche

Im ersten Schritt beleuchtest du die oben genannten Basisbereiche Talent, Begeisterung, Bedarf und Wert im Einzelnen genau. Indem du dir die richtigen Fragen stellst, findest du beispielsweise heraus, wo deine wahren Talente oder deine Begeisterung liegen. Natürlich ist es auch wichtig herauszufinden, mit welchen Tätigkeiten du Geld verdienen und einen Mehrwert für die Welt schaffen kannst. Leitfragen, um die einzelnen Bereiche zu beleuchten, erhältst du in meinem IKIGAI-Workbook, dass ich dir zum Schluss verlinken werde.

Schritt 2: Finde die Schnittmengen

Im nächsten Schritt geht es darum, die relevanten Schnittstellen. Welche Überschneidungen gibt es zwischen den Basisbereichen? Was kannst du gut und was begeistert dich gleichermaßen? Dort findest du die Passion. Aber nur, wenn beides gegeben ist. Denn wenn nur eines von beidem gegeben ist, dann ist es keine wahre Passion. Verfahre mit allen anderen Bereichen gleichermaßen – Was kannst du gut und kannst damit Geld verdienen? Lasse deinen Gedanken freien Lauf!

Schritt 3: Dein IKIGAI

Nun ist es an der Zeit, dein IKIGAI zu definieren. Wahrscheinlich sitzt du jetzt vor einem aus den vorhergehenden Übungen ziemlich vollgeschriebenen Blatt Papier. Du hast deine Ideen, Einfälle und Gedanken notiert.

Doch wie komme ich jetzt zu meinem IKIGAI?

Markiere nun mit einem Stift alle Punkte, die zusammenpassen könnten. Sei hier nicht zu kritisch mit dir selbst und versuche, Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen. Dies ist ein intuitiver Prozess. Gib dir auch genügend Zeit und setz dich nicht unter Druck, schnell die „richtigen“ Antworten zu finden.

Lassen sich aus den markierten Punkten Muster ableiten, die sich auf das große Ganze anwenden lassen?
z.B. hast du schon als Kind gerne vor vielen Menschen gesprochen und dich bereits in der Schule auf jedes nächste Referat gefreut. Seit der Uni giltst du als Ansprechpartner, wenn es darum geht, langweilige PowerPoint Präsentationen in Wunderwerke umzuwandeln, die jede Präsentation in eine coole Erfahrung verwandeln. Du fängst deshalb an, dich als Trainer für wirksame Präsentationen selbständig zu machen – und bist erfolgreich!

In die Umsetzung kommen

Natürlich ist das Herausfinden deines Warums nur der erste Schritt in ein erfülltes Leben. Denn es ist ebenso wichtig, mit der durch die Übung gewonnenen Erkenntnis in die Umsetzung zu gehen. Überlege dir, wie du das, was du herausgefunden hast, umsetzen willst. Welche Schritte kannst du schon heute machen, welche Schritte kannst du kurz- oder mittelfristig bis langfristig andenken? Sei mutig und traue dich, dich mit deiner wertvollen Erkenntnis und deinem IKIGAI auf den Weg in ein erfülltes Leben zu machen. Du schaffst das!

Das Workbook

Wie versprochen, habe ich ein Workbook für dich erstellt, das die Schritte mit dir gemeinsam durchläuft und dir hilfreiche Leitfragen an die Hand gibt. Du findest das Workbook hier:

Finde dein IKIGAI – Dein Workbook

Ich wünsche dir viel Spaß beim Bearbeiten und würde mich freuen, von dir zu hören und zu erfahren, wie es dir beim Suchen und Finden deines IKIGAI ergangen ist!

Solltest du weitere Fragen zu IKIGAI haben oder Interesse an einem Coaching zum Thema haben, melde dich gerne über mein Kontakformular bei mir. Ich freue mich, von dir zu hören.

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